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Christlich-Jüdische Gesellschaft in Niederzissen

Koblenzer Verein besuchte ehem. Synagoge

Niederzissen. Im Rahmen ihres Sommerprogramms 2015 besuchte jetzt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit e.V. Koblenz mit einer 30 Personen umfassenden Gruppe die ehemalige Synagoge Niederzissen. Der Vorsitzende des örtlichen Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, zeigte sich erfreut über den Zuspruch und konnte unter den Teilnehmern einige Besucher begrüßen, die schon zum wiederholten Mal die inzwischen weithin bekannte Erinnerungs- und Begegnungsstätte aufsuchten.

christl.-jüd. gesel.

Richard Keuler (6. V. re.) begrüßte die Besucher der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Koblenz vor der Erinnerungs- und Begegnungsstätte ehem. Synagoge Niederzissen.

Das war auch ein Ansatz, nicht nur die hiesige jüdische Geschichte, sondern vor allem die seit Oktober vergangenen Jahres bestehende neue Ausstellung im jüdischen Museum zu erläutern. Neben der Geschichte des Synagogengebäudes und dem Gedenken an die Schicksale der Juden Niederzissens, liegt jetzt der Schwerpunkt in der Darstellung des einstigen jüdischen Lebens in Niederzissen und dem heutigen jüdischen Alltag. Die Besucher begeisterten sich an dieser Form der Ausstellung, die anhand der im Mittelpunkt stehenden Genisafunde vom Dachboden, das vergangene jüdische Leben mit seinem typischen Lokalkolorit erzählt und mit den ausgestellten Objekten den über Jahrhunderte bis zum heutigen Tag geprägten Alltag mit eigenen Bräuchen und Festtagen veranschaulicht.

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