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Kultur- und Heimatgeschichte statt wandern in Niederzissen

Eifelverein Bad Breisig besichtigte Synagoge und jüdischen Friedhof

Niederzissen/Bad Breisig. Statt einer Fußwanderung durch die schöne Brohltallandschaft weilte jetzt eine Gruppe des Eifelvereins Bad Breisig auf den Spuren jüdischen Lebens in Niederzissen. Der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, begrüßte die Teilnehmer der Exkursion vor der ehemaligen Synagoge und erläuterte in deren Innerem zum einen die Geschichte des Gebäudes, das in diesem Jahr 175 Jahre alt wird, und zum anderen das Leben der einst großen jüdischen Gemeinde, die 1942 durch die Gräueltaten der Nazis endete. Mit großem Interesse und überrascht über die Aussagen und Wirkung des jüdischen Museums im ehemaligen Werkstattanbau lauschten die Besucher den Ausführungen Keulers, der zahlreiche Detailfragen beantworten konnte. Die anschließende „Wanderung“ zum jüdischen Friedhof führte durch die Mittel- und Oberdorfstraße mit entsprechenden Zwischenstopps an historischen Gebäuden und Denkmalen, wie der St. Germanus Pfarrkirche, dem Zehnthof, der Kaiserlinde, einigen Fachwerkhäusern und dem Sauerbrunnen. Nach der ausführlichen Besichtigung des jüdischen Friedhofs mit seinen über 90 Grabsteinen und Gräbern endete der kulturhistorische Teil des interessanten Nachmittages.

Olbrück Rundschau Nr. 16/2016, Seite 40

eifelverein bad breisig

Richard Keuler (4.v.l.), begrüßte die Wandergruppe des Eifelvereins Bad Breisig vor der ehem. Synagoge und gab dort erste Erläuterungen zur Geschichte und dem Umfeld des Gebäudes. Foto: privat

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