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EifelFolk als Botschafter der Eifel

Musikergruppe gastierte in ehem. Synagoge

Niederzissen. „Wer EifelFolk nicht kennt, kennt die Eifel nicht“, so bedankte sich Richard Keuler, Vorsitzender des Kultur-. und Heimatvereins, bei Elke und Mike Marciniak sowie Helmar Hoffmann für das tolle Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen. Die Abwandlung des lateinischen Spruches „Quis Daunum ignorat, Eifliam nescit“. „Wer Daun nicht kennt, kennt die Eifel nicht“, gefiel auch den begeisterten Zuhörern des ausverkauften Konzertes.

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Die Musiker von EifelFolk, Helmar Hoffmann, Mike Marciniak und Elke Marciniak, beim Schlussapplaus ihres Konzertes in der ehem. Synagoge.

Das zweieinhalbstündige Konzert begann mit der wundervollen Ballade von Hans Wader “Heute hier, morgen dort“ und war eine erste Hymne an die Eifel nach dem Grundsatz “warum in die Ferne schweifen, in der Nähe, sprich in der Eifel, gibt es viele nette Leute“. So erinnerte die von Helmar Hoffmann vertonte Ballade „Das Edelfräulein von Olbrück“ an den einst in Niederdürenbach-Hain lebenden Grafiker und Heimatforscher Paul Dümpelmann, der ihm selbst den Text zur Vertonung anvertraut hatte. Der von Hoffmann gesunde Text wurde einfühlsam durch Gitarrenakkorde und zarte Töne der Piccoloflöte, gespielt von Elke Marciniak, begleitet. So dann lauschten die Zuhörer aufmerksam der mit leichten Trommelschlägen und Mundharmonikaakkorden untermalten Eigenkomposition „Sommerwind“, die vom hoffentlich baldigen Sommer erzählte.

Einer der eindrucksvollen Höhepunkte des ersten Teils des Konzertes bildete die von Elke Marciniak vorgetragene Interpretation des Brohltalliedes, zunächst mit Flöte vorgespielt, dann mit leicht modifiziertem Text unnachahmlich gesungen, was die aus dem Brohltal anwesenden Besucher zum leisen mitsingen animierte.

Mit dem, wie Mike Marciniak formuliert „auslandssprachigen“ Lied „Beautiful Noise“, zeigten die EifelFolk-Musiker ihr Können, auch im internationalen Liedbereich, um gleich wieder mit dem Liebeslied „Du tust mir gut“ in den „inländischen“ Gesang zu wechseln und vor der Pause noch mit einem Überraschungsgag, Helmar Hoffmann als verruchte Dame verkleidet, aufzuwarten.

Der zweite Teil des Konzertes begann mit der Liebesballade „Nimm Dir mein Herz“ und leitete damit in die deutsche Liedermacherszene über. Alle Besucher sangen bei „Über den Wolken“ von Reinhard Mey „Muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ mit. Mit dem Lied „Sag mir wo die Blumen sind“ und besonders mit der 2. und 3. Strophe „Sag mir wo die Mädchen…“ und „Sag mir wo die Männer sind“, erinnerten die Musiker, so Elke Marciniak, auch an das Geschehen, wofür die ehem. Synagoge als Ort des Gedenkens steht und sich besonders mit der Frage im Refrain “wann wird man je verstehn?“ verdeutlicht.

Mit „Jonny Walker, jetzt bist Du wieder da“, von Marius Müller-Westernhagen, und dem von Helmar Hoffmann seinem Enkel gewidmeten Lied „Durch Engelhand gemacht – Schau den Weg, der vor Dir liegt“, spannte sich der Bogen zum im Eifeler Platt gesungenen Lied „Du bis ne jode Fründ“ als vorläufiger Abschluss des Konzertes.

Von Beifall und Zugaberufen aufgefordert, verlängerte sich das Konzert um drei Zugaben, die Richard Keuler nutzte, den Musikern zu danken, die am 27. August auf der Burg Olbrück mit einem Open Air Konzert auftreten werden. Er wies unterem anderen auch auf das nächste Konzert am Samstag, 1.10. um 19.00 Uhr „Le Coeur fait boum!“ mit Alexandre Zindel Gesang und Autosharp in der ehem. Synagoge hin. Eintritt 12,00 EUR, Einlass 18.30 Uhr. Weitere Infos unter: www.autoharpsinger.de. Karten- und Platzreservierung beim Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V., Tel.: 02636-6482 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

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