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Auf den Spuren der Vorfahren

Besuch aus Mexiko in ehem. Synagoge in Niederzissen

Niederzissen. Gerardo Schwarz aus Monterrey, Mexiko, unterbrach für einen Tag seinen Berlinaufenthalt, um gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Pattie Rechtman die Heimat seiner Großmutter Johanna Schwarz, geb. Berger, in Niederzissen zu besuchen.

gerardo schwarz mexiko

Brunhilde Stürmer (links) mit Gerardo Schwarz und seiner Partnerin Pattie am Eingang der ehem. Synagoge

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Frauentreff der ev. Kirchengemeinde Bad Breisig in Niederzissen

Ehemalige Synagoge und jüdischen Friedhof besucht

Niederzissen. Zu einem Besuch der ehemaligen Synagoge und des jüdischen Friedhofs weilte jetzt der Frauentreff der evangelischen Kirchengemeinde Bad Breisig in Niederzissen, wo der Vorsitzende des örtlichen Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, die Besuchergruppe vor dem historischen Gebäude willkommen hieß. Dort erfuhren sie, wie die Bebauung entlang der Mittelstraße in diesem Bereich in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts war, sich durch den Schmiedebetrieb in der ehem. Synagoge ab 1939 und dem späteren Abriss einiger Häuser bis zum heutigen erfreulichen Zustand geändert hat.

ev. frauen

Vor der ehem. Synagoge Niederzissen begrüßte der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins Richard Keuler (2. von rechts) die Besuchergruppe des Frauentreffs der ev. Kirchengemeinde Bad Breisig.

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Mit russischer Zigeunermusik in die Herzen der Zuhörer

Zariza Gitara begeisterte erneut in Niederzissen

Niederzissen. Zum zweiten Mal gastierte jetzt das in Dresden beheimatete russisch-ukrainisch-deutsche Musikensemble Zariza Gitara in der ehemaligen Synagoge Niederzissen und setzte einen weiteren Höhepunkt im anspruchsvollen Jahresprogramm des engagierten Kultur- und Heimatvereins. Die russische Sängerin Valeriya Shishkova, der deutsche Sänger und Gitarrist Oleg Matrosov und der ukrainische Knopfakkordeonspieler Michael Saposchnikow sangen und spielten sich erneut in die Herzen der Besucher des Konzertes, wie es Vereinsvorsitzender Richard Keuler in seinen Dankesworten formulierte.

Valeryia Shishkova führte durch das zweistündige Konzertprogramm “Pashe Yagorya” (mit den Augen des Feuers) und strich dabei gekonnt heraus, dass die russische Zigeunermusik, sei es als städtische Romanze oder als Volkslied vom Land, eine eigene einzigartige Ausstrahlung hat, die diese russische Musik unverwechselbar macht. Das spürten die begeiserten Konzertbesucher, die sich im Rhythmus wiegten und mitklatschten. Einige aus Russland stammende Besucher sangen leise mit und hatten große Freude an lange nicht mehr gehörten Weisen aus der ehemaligen russischen Heimat. Ging es bei den Liedern um ein naives Mädchen, das den Liebsten sucht, um eine vor Wut zerbrochenen Geige, weil die große Liebe gestorben ist oder um den Zigeunervater, den Darodo, der auch der Ehemann sein kann, so bringen gerade die Lieder der russischen Zigeuner wie kaum eine andere Musik den bittersüßen Schmerz und die überbordende Lebensfreude dieses Volkes zu Ausdruck. Musik, die aus den Tiefen der Seele kommt. Ob fröhlich, ob traurig fanden sie den direkten Weg in das Gemüt der Zuhörer.

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Zariza Gitara mit Michael Saposchnikow, Akkordeon, Valeriya Shishkova, Gesang, und Oleg Matrosov, Gesang und Gitarre, begeisterten mit russischer Zigeunermusik in der ehem. Synagoge Niederzissen.

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Denkmalexperten des Handwerks in Niederzissen

Arbeitskreis der Handwerkskammer in ehem. Synagoge

Niederzissen. Angeregt durch die Verleihung des Denkmalpreises der Sparkassenstiftung Rheinland-Pfalz im Juni diesen Jahres, besuchte jetzt der Arbeitskreis Denkmalpflege der Handwerkskammer Koblenz die ehemalige Synagoge in Niederzissen. Dipl.-Ing. Mark Sprenger, Leiter des Zentrums für Restaurierung und Denkmalpflege der Handwerkskammer in Herrstein, hatte den Besuch angeregt, um den Mitgliedern, das sind zumeist Handwerksmeister und Restauratoren im Handwerk, ein vorbildlich restauriertes Kulturdenkmal zu zeigen und vor Ort mehr über die Geschichte und heutige Nutzung zu erfahren. Gisela Reichrath und Richard Keuler vom örtlichen, im Juni mit dem Denkmalpreis der Sparkassenstiftung ausgezeichneten Kultur- und Heimatverein, standen sachkundig Rede und Antwort. Die Rettung, Restaurierung und Nutzung als Erinnerungs- und Begegnungsstätte, sowie als Kulturhaus mit jüdischem Museum ist hier, so war das Fazit des zweistündigen Aufenthalts, in hervorragender Weise geglückt.

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Die Mitglieder des Arbeitskreises Denkmalpflege der Handwerkskammer Koblenz mit dessen Leiter Dipl.-Ing. Mark Sprenger (6. von links) und Richard Keuler, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins und ehem. Ortsbürgermeister (4. von rechts) vor der Thoranische in der ehemaligen Synagoge Niederzissen

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