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Duo NIHZ setzt Glanzpunkte

Musik Großer Beifall für Sanna van Elst und Bobby Rootveld in ehemaliger Synagoge

Niederzissen. Liebe, Leidenschaft, Melancholie und Nachdenklichkeit, unter diesem Motto musizierte das Duo NIHZ in der ehemaligen Synagoge. Und die Publikumserwartungen wurden übertroffen, am Applaus festzustellen und in Gästebucheintragungen des veranstaltenden Kultur- und Heimatvereins nachzulesen.

Sanna van Elst und Bobby Rootveld zeigten ihr ganzes Können in ihrem, nach eigenen Worten speziellen und letzten Konzert vor der Babypause der werdenden Eltern. Bereits zu Beginn fiel vor allem die Vielfalt der Bockflöten, von Piccolo- bis zur tiefen Altflöte, und das virtuose Saitenspiel Rootvelds auf. So bot er einen ersten Höhepunkt mit dem von ihm selbst für Gitarre arrangierten Klavierstück des spanischen Komponisten Francisco Tàrrega (1852–1909), einer Mischung aus Flamenco und Klassik, das ursprünglich auf der Musik des ebenfalls aus Spanien stammenden Isaac Albéniz (1860–1909) stammt. Dieser gilt als Begründer des spanischen Nationalstils, der folkloristische Elemente mit virtuosem Klaviersatz verbindet. Mit dem „Tango en skaï“, einem 2007 von Roland Dyens verfassten Gitarrenstück, setzte das Duo einen weiteren Glanzpunkt. Diese Komposition gilt heute als eines der wichtigsten Gitarrenstücke der Musikwelt. Rootveld verstand es, die einzelnen Musikstücke zu erklären und mit persönlichen Anmerkungen aus dem privaten Bereich seiner jüdischen Familiengeschichte zu verbinden.

duo nihz

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Auf den Spuren der Vorfahren

Besuch aus Mexiko in ehem. Synagoge in Niederzissen

Niederzissen. Gerardo Schwarz aus Monterrey, Mexiko, unterbrach für einen Tag seinen Berlinaufenthalt, um gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Pattie Rechtman die Heimat seiner Großmutter Johanna Schwarz, geb. Berger, in Niederzissen zu besuchen.

gerardo schwarz mexiko

Brunhilde Stürmer (links) mit Gerardo Schwarz und seiner Partnerin Pattie am Eingang der ehem. Synagoge

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Frauentreff der ev. Kirchengemeinde Bad Breisig in Niederzissen

Ehemalige Synagoge und jüdischen Friedhof besucht

Niederzissen. Zu einem Besuch der ehemaligen Synagoge und des jüdischen Friedhofs weilte jetzt der Frauentreff der evangelischen Kirchengemeinde Bad Breisig in Niederzissen, wo der Vorsitzende des örtlichen Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, die Besuchergruppe vor dem historischen Gebäude willkommen hieß. Dort erfuhren sie, wie die Bebauung entlang der Mittelstraße in diesem Bereich in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts war, sich durch den Schmiedebetrieb in der ehem. Synagoge ab 1939 und dem späteren Abriss einiger Häuser bis zum heutigen erfreulichen Zustand geändert hat.

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Vor der ehem. Synagoge Niederzissen begrüßte der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins Richard Keuler (2. von rechts) die Besuchergruppe des Frauentreffs der ev. Kirchengemeinde Bad Breisig.

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Mit russischer Zigeunermusik in die Herzen der Zuhörer

Zariza Gitara begeisterte erneut in Niederzissen

Niederzissen. Zum zweiten Mal gastierte jetzt das in Dresden beheimatete russisch-ukrainisch-deutsche Musikensemble Zariza Gitara in der ehemaligen Synagoge Niederzissen und setzte einen weiteren Höhepunkt im anspruchsvollen Jahresprogramm des engagierten Kultur- und Heimatvereins. Die russische Sängerin Valeriya Shishkova, der deutsche Sänger und Gitarrist Oleg Matrosov und der ukrainische Knopfakkordeonspieler Michael Saposchnikow sangen und spielten sich erneut in die Herzen der Besucher des Konzertes, wie es Vereinsvorsitzender Richard Keuler in seinen Dankesworten formulierte.

Valeryia Shishkova führte durch das zweistündige Konzertprogramm “Pashe Yagorya” (mit den Augen des Feuers) und strich dabei gekonnt heraus, dass die russische Zigeunermusik, sei es als städtische Romanze oder als Volkslied vom Land, eine eigene einzigartige Ausstrahlung hat, die diese russische Musik unverwechselbar macht. Das spürten die begeiserten Konzertbesucher, die sich im Rhythmus wiegten und mitklatschten. Einige aus Russland stammende Besucher sangen leise mit und hatten große Freude an lange nicht mehr gehörten Weisen aus der ehemaligen russischen Heimat. Ging es bei den Liedern um ein naives Mädchen, das den Liebsten sucht, um eine vor Wut zerbrochenen Geige, weil die große Liebe gestorben ist oder um den Zigeunervater, den Darodo, der auch der Ehemann sein kann, so bringen gerade die Lieder der russischen Zigeuner wie kaum eine andere Musik den bittersüßen Schmerz und die überbordende Lebensfreude dieses Volkes zu Ausdruck. Musik, die aus den Tiefen der Seele kommt. Ob fröhlich, ob traurig fanden sie den direkten Weg in das Gemüt der Zuhörer.

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Zariza Gitara mit Michael Saposchnikow, Akkordeon, Valeriya Shishkova, Gesang, und Oleg Matrosov, Gesang und Gitarre, begeisterten mit russischer Zigeunermusik in der ehem. Synagoge Niederzissen.

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