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Über dem Himmel von Paris und mehr

Erstklassisches Akkordeonkonzert in der ehem. Synagoge

Niederzissen. Erneut bewies der Kultur- und Heimatverein Niederzissen eine glückliche Hand bei der Verpflichtung eines Künstlers für ein Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen. Der in Limburg wohnende Musiker Søren Thies gestaltete mit seinem Akkordeon und Gesang einen sowohl mit nostalgischen als auch modernen Melodien geprägten Abend des französischen Chansons, der Musette und Ausflügen in die Klezmermusik. Es wurde eine Reise durch die französische Musik des 20. Jahrhunderts.

So begann das Konzert mit „Pourquoi je chante“, warum ich singe, von George Moustaki und fesselte sofort die Besucher. Gekonnt moderierte der Interpret die einzelnen Werke und wies auf die Entstehung der Musette in den 1920er Jahren hin, als der Dudelsack aus der Auvergne, der Mitte Frankreichs, nach Paris auswanderte und dort in den Vorstädten von einem neuen Musikstil, wie zum Beispiel das Caprice Musette von Joseph Colombo, prägte.

Mit großem Beifall honorierten die Besucher das im Søren’schen Stil vorgetragene „Accordéon“ von Serge Gainsbourg, das weltweit durch Juliette Grecco berühmt wurde. Aber auch mit eigenen Kompositionen konnte der Künstler überzeugen. Im Stück „Valse du Nord“ erklangen neben den Elementen der Musette typische keltische Klänge, wodurch sich sein breit gefächertes Können am Akkordeon zeigte. Von der klassischen Musik über Klavier und Geige entdeckte er mit 19 Jahren seine Liebe zum Akkordeon. Neben dem Studium der Musikwissenschaft, Völkerkunde und Geographie war Søren Thies als Straßenmusiker aktiv, spielte in verschiedenen Ensembles Klezmer und Folk und perfektionierte seinen Stil in den fast 20 Jahren seiner solistischen Konzerttätigkeit.

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Erstklassische Unterhaltung bot Søren Thies mit seinem Akkordeon beim gut besuchten Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen.

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Geschichtsverein Bergisches Land im Brohltal

Ehem. Synagoge und Burg Olbrück besichtigt

Niederzissen. 24 Mitglieder der Abteilung Rhein-Berg des Bergischen Geschichtsvereins besuchten jetzt im Rahmen ihrer Jahresexkursionen zur Regionalgeschichte das Brohltal. In Niederzissen besichtigten Sie zunächst unter Führung des Vorsitzenden des örtlichen Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, die ehem. Synagoge und anschließend den jüdischen Friedhof. Die besonders an den geschichtlichen und denkmalpflegerischen Fragen interessierten Besucher waren erstaunt über die nur gut einjährige Bauzeit zur Sanierung des über 70 Jahre als Schmiede genutzten Synagogengebäudes, das heute wieder nach altem Vorbild neu erstrahlt. Nach den Ausführungen Richard Keulers zur Geschichte der einst großen jüdischen Gemeinde Niederzissens, besichtigte die Gruppe das jüdische Museum im ehem. Werkstattanbau. Anhand der im Mittelpunkt der Ausstellung „Tagein Tagaus“ stehenden Niederzissener Genisafunde wird das vergangene jüdische Leben mit seinem typischen Lokalkolorit erzählt. Die Genisa-Objekte befinden sich dabei in allen Themeneinheiten. Als Ergänzung zur Ausstellung schloss sich eine Führung auf dem jüdischen Friedhof Niederzissen an, bevor die Gruppe zu einer Mittagsrast in einem Lokal am Laacher See aufbrach.

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Vor der ehem. Synagoge begrüßte Richard Keuler (5. v. re.) die Besuchergruppe des Geschichtsvereins Bergisches Land.

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Klangkonzert in der ehem. Synagoge Niederzissen

Mit Schwung in die Entspannung

Niederzissen. Die Teilnehmer erlebten in der ehem. Synagoge bei sehr guter Akustik ein Beben voller Klänge. „Das fühlt sich an wie die Geburt des Universums“, so eine Teilnehmerin, die sich ganz und gar den Klängen hingab. Viele Klanginstrumente, darunter Klangschalen, Gongs, Zimbeln und Glocke fanden ihren Einsatz.

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Sigrid Hergarten (kniend) mit den Teilnehmerinnen inmitten der Klangschalen und Gongs.

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Ausflug in die jüdische Geschichte

Lantershofener Theologiestudenten in Niederzissen

Niederzissen. Einen Ausflug in die jüdische Vergangenheit Niederzissens mit dem Besuch der ehem. Synagoge und des jüdischen Friedhofs unternahmen jetzt Theologiestudenten des Studienhauses St. Lambert Lantershofen. In Absprache mit dem Vorsitzenden des Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, stand zuerst die ehem. Synagoge mit dem jüdischen Museum im Nebenraum auf dem Programm. Hier erfuhren die Studenten, dass es in Niederzissen über Jahrhunderte eine große jüdische Gemeinde gab, die abrupt durch die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten endete und für viele Jahrzehnte in die Nutzung der Synagoge als Schmiede führte.

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Richard Keuler (3. v. re.) führte die Lantershofener Theologiestudenten mit ihren Begleiterinnen Frau Krämer (links) und Frau Boos (Bildmitte) durch das jüdische Museum.

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