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Christlich-Jüdische Gesellschaft in Niederzissen

Koblenzer Verein besuchte ehem. Synagoge

Niederzissen. Im Rahmen ihres Sommerprogramms 2015 besuchte jetzt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit e.V. Koblenz mit einer 30 Personen umfassenden Gruppe die ehemalige Synagoge Niederzissen. Der Vorsitzende des örtlichen Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, zeigte sich erfreut über den Zuspruch und konnte unter den Teilnehmern einige Besucher begrüßen, die schon zum wiederholten Mal die inzwischen weithin bekannte Erinnerungs- und Begegnungsstätte aufsuchten.

christl.-jüd. gesel.

Richard Keuler (6. V. re.) begrüßte die Besucher der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Koblenz vor der Erinnerungs- und Begegnungsstätte ehem. Synagoge Niederzissen.

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Rheinischer Verein für Denkmalpflege in Niederzissen

Ortsgruppe Bonn besichtigte Pfarrkirche und ehem. Synagoge

Niederzissen. Die Ortsgruppe Bonn des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz besichtigte jetzt die St. Germanus Pfarrkirche und auf Vorschlag des ehemaligen Vorstandsmitgliedes und jetzigen Beiratsmitgliedes der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Gerhard Eichhorn, die ehemalige Synagoge Niederzissen. Während die 18köpfige Besuchergruppe die romanische Kirche mit eigenem Führer besichtigte, erwartete Brigitte Decker, Vorstandsmitglied des Kultur- und Heimatvereins, die interessierten Besucher zur Führung durch die ehemalige Synagoge und das jüdische Museum. Die in der Heimat- und besonders in der Denkmalpflege versierten Exkursionsteilnehmer zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen zur Geschichte der ehem. jüdischen Gemeinde Niederzissens, des Synagogengebäudes und waren erstaunt über die Ausstellung im jüdischen Museum, das sich im ehem. Werkstattanbau befindet. So, wie sich diese Besuchergruppe des Rheinischen Vereins über das gerettete Kleinod jüdischer Kultur und dessen Nutzung freute, resümierte Brigitte Decker, ist es eine Genugtuung für alle Aktiven des Kultur- und Heimatvereins, heute die Ergebnisse ihres Engagements präsentieren zu können.

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Schüler zeigen eigene Kunst

Ausstellung  Werke zum Thema „Miteinander“ beeindrucken das Publikum

Judith Schumacher

Niederzissen. Auf durchweg positive Resonanz traf die Ausstellung von Schülern der Brohltal-Realschule plus in der ehemaligen Synagoge Niederzissen. Innerhalb der Jugendkulturtage des Kreises Ahrweiler hatten die Jungs und Mädchen mit Lehrern und Künstlern der Region drei Tage lang Kreatives zum Thema „Miteinander“ gemalt, gebastelt und gewerkelt.

Die ansehnlichen Ergebnisse beeindruckten bei der Vernissage die zahlreichen Besucher, von denen einige über diese Veranstaltung erstmals die liebevoll sanierte Synagoge mit ihrer einzigartigen Sammlung von Relikten aus jüdischer Zeit besucht hatten. Ortsbürgermeister Rolf Hans unterstrich die Wichtigkeit des „Miteinanders“ auch für die junge Generation ebenso wie der Kreisbeigeordnete Friedhelm Münch, der sich sehr angetan vom Ideenreichtum der Schüler und der Qualität der Exponate zeigte.

miteinander

In der ehemaligen Synagoge in Niederzissen waren am Wochenende die Werke von Schülern der Brohltal-Realschule plus in einer richtigen Ausstellung zu sehen.

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Konzert der Extraklasse in ehem. Synagoge Niederzissen

Klezmers Techter überzeugten und begeisterten erneut

Niederzissen.  Fröhlich und melancholisch, voll Lebensfreude und Herzblut, so ist das Resümee der Besucher des Klezmerkonzertes in der ehem. Synagoge Niederzissen. Vor zwei Jahren hatten die drei Damen, Gabriele Kaufmann (Klarinette und Bassklarinette), Almut Schwab (Akkordeon, Flöten und Hackbrett) sowie Nina Hacker (Kontrabass) versprochen, erneut ein Konzert in der ehrwürdigen, dafür besonders geeigneten ehem. Synagoge zu geben. Und, sie haben nicht zu viel versprochen. Von freien Improvisationen bis hin zu traditionellen Interpretationen jiddischer Musik, faszinierend und facettenreich spannten KLEZMERS TECHTER einen Bogen von unbändiger Lebensfreude bis hin zu wehmütiger Sehnsucht, und das mit ihrem eigenen Stil.

So spürten die Zuhörer das Augenzwinkern Rabbi Machmanns im Spiel mit dem Zimbalon, das nach Aussage Almut Schwabs bedeutend für die Klezmermusik ist. Die Begleitung mit tiefen Basstönen, verstärkte das eindrucksvolle Spiel. Im Stück „Die Nachtigallen – Alles Leben ist in Gottes Hand“ übernahm die Piccoloflöte die Stimmführung und ließ die Nachtigallen vor dem geistigen Auge der Zuhörer ihren Gesang trällern.

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