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Konzert der Extraklasse in ehem. Synagoge Niederzissen

Klezmers Techter überzeugten und begeisterten erneut

Niederzissen.  Fröhlich und melancholisch, voll Lebensfreude und Herzblut, so ist das Resümee der Besucher des Klezmerkonzertes in der ehem. Synagoge Niederzissen. Vor zwei Jahren hatten die drei Damen, Gabriele Kaufmann (Klarinette und Bassklarinette), Almut Schwab (Akkordeon, Flöten und Hackbrett) sowie Nina Hacker (Kontrabass) versprochen, erneut ein Konzert in der ehrwürdigen, dafür besonders geeigneten ehem. Synagoge zu geben. Und, sie haben nicht zu viel versprochen. Von freien Improvisationen bis hin zu traditionellen Interpretationen jiddischer Musik, faszinierend und facettenreich spannten KLEZMERS TECHTER einen Bogen von unbändiger Lebensfreude bis hin zu wehmütiger Sehnsucht, und das mit ihrem eigenen Stil.

So spürten die Zuhörer das Augenzwinkern Rabbi Machmanns im Spiel mit dem Zimbalon, das nach Aussage Almut Schwabs bedeutend für die Klezmermusik ist. Die Begleitung mit tiefen Basstönen, verstärkte das eindrucksvolle Spiel. Im Stück „Die Nachtigallen – Alles Leben ist in Gottes Hand“ übernahm die Piccoloflöte die Stimmführung und ließ die Nachtigallen vor dem geistigen Auge der Zuhörer ihren Gesang trällern.

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Kempenicher zu Besuch in der Synagoge

Niederzissen/Kempenich.Tora und Talmud, Pessach-Fest und koscheres Essen: Die jüdische Religion stand im Mittelpunkt beim von der Kirchenscheune Kempenich organisierten Besuch der ehemaligen Synagoge Niederzissen.Eine 25-köpfige Gruppe, zu der auch Pfarrer Thorsten Hertel, Pfarrer i.R. Joachim Keden und Konfirmanden der evangelischen Gemeinde Adenau gehörten, hatte am Samstag, 7. März Gelegenheit, viel Wissenswertes über die jüdische Kultur zu erfahren.

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Vor der Synagoge erfuhren die Besucher aus Kempenich Wissenswertes über die Geschichte des Gebäudes.

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Musikschüler spielen in Alter Synagoge auf

Konzert Große und kleine Instrumentalisten zeigen ihr Können vor Publikum

Petra Ochs

Niederzissen. Instrumente wurden gestimmt, Kinder rutschten nervös auf ihren Stühlen herum, und Eltern brachten noch schnell ihre Fotoapparate in Position: Zum wiederholten Mal war am Sonntag die Musikschule im Kreis Ahrweiler mit einem Schülerkonzert in der Ehemaligen Synagoge in Niederzissen zu Gast. Der kleine Konzertsaal war gut gefüllt, als Hella Wallbaum das Publikum im Namen der Musikschule willkommen hieß: „Wir hoffen, dass Ihnen das, was die Kinder vorbereitet haben, gefällt.“ Danach ging es Schlag auf Schlag: Poppiges wechselte sich mit klassischen und jazzigen Stücken ab.

Trompete und Klavier machten den Anfang und setzten auch den Schlusspunkt: Jens und Henrik Hasenberg intonierten James Lasts „Einsamen Hirten“ und beschlossen das Konzert mit „The time of my life“ aus dem Film „Dirty Dancing“. Die ersten Schritte am Klavier macht die kleine Leonie Weber. Äußerst konzentriert brachte sie ein kleines Präludium zu Gehör. Mit strahlendem Lächeln bedankten sich Nina Siebertz und Sophie Boden für den Applaus, den sie sich mit ihrem Querflötenauftritt, einem Auszug aus Bachs „Bauernkantate“, verdient hatten.

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Zana Pütz und Max Manderscheid bewiesen auf ihren Sopranblockflöten, dass sie musikalisch zu den Großen gehören. Foto: Petra Ochs

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Viel Lob für den Synagogenverein

Jahreshauptversammlung Beeindruckende Bilanz des jungen Vereins – Ausstellung soll wachsen

Hans-Willi Kempenich

Niederzissen.Es läuft hervorragend beim „Verein zur Förderung des Kulturgutes ehemalige Synagoge Niederzissen“. Genau drei Jahre nach ihrer Gründung kann die Hilfseinrichtung schon eine imposante Schaffensbilanz vorweisen. Bisheriger Höhepunkt der Aktivitäten ist die Einrichtung einer ständigen Ausstellung zum früheren jüdischen Leben in Niederzissen, die im Herbst im Beisein hochrangiger Gäste eröffnet wurde.

Die Kosten für das Museum in Höhe von 54 000 Euro wurden vom Förderverein aufgebracht, der zuvor auch schon 17 000 Euro zur Gestaltung der Außenanlagen beigesteuert hatte. Kein Wunder, dass die Mitglieder dem gesamten Vorstand das Vertrauen ausgesprochen und das vierköpfige Führungsteam für drei Jahre wiederwählt haben.

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Gut lachen haben Kuratorium und Vorstand des Fördervereins, denn die Arbeit funktioniert bestens: Elmar Schmitz (von links), Reinhard Wolff, Gisela Reichrath, Anne Wagner, Norbert Wagner, Johannes Bell und Marcel Hürter. Foto: Hans-Willi Kempenich

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