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Ausflug in die jüdische Geschichte

Lantershofener Theologiestudenten in Niederzissen

Niederzissen. Einen Ausflug in die jüdische Vergangenheit Niederzissens mit dem Besuch der ehem. Synagoge und des jüdischen Friedhofs unternahmen jetzt Theologiestudenten des Studienhauses St. Lambert Lantershofen. In Absprache mit dem Vorsitzenden des Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, stand zuerst die ehem. Synagoge mit dem jüdischen Museum im Nebenraum auf dem Programm. Hier erfuhren die Studenten, dass es in Niederzissen über Jahrhunderte eine große jüdische Gemeinde gab, die abrupt durch die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten endete und für viele Jahrzehnte in die Nutzung der Synagoge als Schmiede führte.

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Richard Keuler (3. v. re.) führte die Lantershofener Theologiestudenten mit ihren Begleiterinnen Frau Krämer (links) und Frau Boos (Bildmitte) durch das jüdische Museum.

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Saxophon, Klangkörper und Sprachlaute

Joachim Gies begeisterte mit Klangvielfalt in ehem. Synagoge

Niederzissen. Ein Konzerterlebnis der besonderen Art bescherte jetzt Joachim Gies mit seinem Soloprogramm „Ausdehnung der Gegenwart“ den begeisterten Zuhörern in der ehem. Synagoge Niederzissen. Mit Sopranino- und Altsaxophon, Klangkörpern und ursprachlichen Kehllauten entwickelten sich Schwebezustände zwischen Wachen und Schlafen, zwischen Lauschen und Tanzen. So lauschten ein Großteil der Besucher des Konzertes mit geschlossenen Augen und völlig entspannt den Klängen und Worten des Tonkünstlers, abgerückt von der Welt des täglichen Lärmkonsums.

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Christlich-Jüdische Gesellschaft in Niederzissen

Koblenzer Verein besuchte ehem. Synagoge

Niederzissen. Im Rahmen ihres Sommerprogramms 2015 besuchte jetzt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit e.V. Koblenz mit einer 30 Personen umfassenden Gruppe die ehemalige Synagoge Niederzissen. Der Vorsitzende des örtlichen Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, zeigte sich erfreut über den Zuspruch und konnte unter den Teilnehmern einige Besucher begrüßen, die schon zum wiederholten Mal die inzwischen weithin bekannte Erinnerungs- und Begegnungsstätte aufsuchten.

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Richard Keuler (6. V. re.) begrüßte die Besucher der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Koblenz vor der Erinnerungs- und Begegnungsstätte ehem. Synagoge Niederzissen.

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Rheinischer Verein für Denkmalpflege in Niederzissen

Ortsgruppe Bonn besichtigte Pfarrkirche und ehem. Synagoge

Niederzissen. Die Ortsgruppe Bonn des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz besichtigte jetzt die St. Germanus Pfarrkirche und auf Vorschlag des ehemaligen Vorstandsmitgliedes und jetzigen Beiratsmitgliedes der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Gerhard Eichhorn, die ehemalige Synagoge Niederzissen. Während die 18köpfige Besuchergruppe die romanische Kirche mit eigenem Führer besichtigte, erwartete Brigitte Decker, Vorstandsmitglied des Kultur- und Heimatvereins, die interessierten Besucher zur Führung durch die ehemalige Synagoge und das jüdische Museum. Die in der Heimat- und besonders in der Denkmalpflege versierten Exkursionsteilnehmer zeigten sich sehr interessiert und stellten viele Fragen zur Geschichte der ehem. jüdischen Gemeinde Niederzissens, des Synagogengebäudes und waren erstaunt über die Ausstellung im jüdischen Museum, das sich im ehem. Werkstattanbau befindet. So, wie sich diese Besuchergruppe des Rheinischen Vereins über das gerettete Kleinod jüdischer Kultur und dessen Nutzung freute, resümierte Brigitte Decker, ist es eine Genugtuung für alle Aktiven des Kultur- und Heimatvereins, heute die Ergebnisse ihres Engagements präsentieren zu können.

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