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80 jahre

Musikalische Reise um die Welt

Akkordeon-Virtuose Alexandre Bytchkov begeisterte in ehem. Synagoge Niederzissen

Niederzissen. „Das versprochene Hörerlebnis nicht nur eingelöst, sondern übertroffen“. Das war unisono der Tenor der Besucher des jetzigen Akkordeonkonzertes in der ehemaligen Synagoge Niederzissen. Mit der Verpflichtung des aus St. Petersburg stammenden und vielfach ausgezeichneten Akkordeon-Virtuosen Alexandre Bytchkov landete der veranstaltende Niederzissener Kultur- und Heimatverein erneut einen Volltreffer. Schon gleich zu Beginn zeigte Bytchkov mit der von ihm selbst für Akkordeon bearbeiteten Toccata und Fuge in Moll von Johann Sebastian Bach sein ganzes Können. Dieses wichtige Werk der Orgelmusik erklang orgelgleich mit der tollen Akustik in der ehem. Synagoge.

Mit weiteren Musikstücken des Barocks und der romantischen Serenade von Franz Schubert, wechselte der begnadete Musiker zu volkstümlicher russischer Musik und erreichte mit dem Stück „Da eilt die Postkutsche“ und der Melancholie der traditionellen Musik die Herzen der Zuhörer. Langsam beginnend, sich im Rhythmus steigernd, mit vernehmbarem Pferdegalopp und dem Klingen der Glöcklein an der Kutsche, fühlten sich viele Besucher ins alte Russland versetzt, was sich fortlaufend über die nächsten Stücke, wie der Romanze von G. Sviridov, voller Leidenschaft wiederspiegelte.

 

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Alexandre Bytchkov beim eindrucksvollen Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen. Foto Kultur- und Heimatverein

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Emotionale Entführung in den Lustgarten

Duo Lustgarden begeistert in Niederzissen

Niederzissen. Mit dem regional bekannten, aus Kottenheim und Höhr-Grenzhausen stammenden, acoustic-duo LUSTGARDEN gelang dem ausrichtenden Kultur- und Heimatverein erneut ein hervorragendes Konzert im Veranstaltungsreigen der ehemaligen Synagoge Niederzissens.  Die Besucher spürten im Laufe des Konzertes den von Ulli Herschbach, Gesang und Gitarre und Jutta Menningen, Gesang und Rhythmusinstrumente,  zu Beginn des Konzertes versprochenen Lustgarten in vollen Zügen. Der Name des Duos sei auch Programm, so betonten es die beiden Musiker.

Einflüsse von Rhythm & Blues, Latin-Jazz und Folkrock bilden mit Vocals & Guitar das Herzstück der Musik von LUSTGARDEN im eigenen Gewand. Intuitive, gefühlvolle Interpretationen auf den Flügeln akustischer Gitarre, verbinden die Stimmen von Jutta Menningen und Ulli Herschbach auf sinnliche Weise mit dem Publikum.

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Das Duo Lustgarden, Jutta Menningen und Ulli Herschbach, beim emotionalen Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen. Foto Kultur- und Heimatverein

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Jazz, Chanson, Gipsy-Swing, Pop, Rock ’n Roll

Fünf Musiker begeisterten in ehem. Synagoge Niederzissen

Niederzissen. Mit der aus Mainz und Darmstadt stammenden fünfköpfigen Formation Nid de Poule, dem Hühnernest, erlebten die Besucher in der ehemaligen Synagoge Niederzissen erneut ein Konzert der Extraklasse im Veranstaltungsreigen des örtlichen Kultur- und Heimatvereins.

Mit überwiegend eigenen Texten, Kompositionen und Arrangements französischer Chansons im Gipsy-Swing Stil mit einer Prise Jazz und Rock ‘n Roll sprang der Funke schnell auf die interessierten Zuhörer über. So erreichte der Kontrabassspieler Jürgen Dorn mit seinen launischen Kommentaren zu den einzelnen, teils bei „Betriebsausflügen“ in Frankreich und Rumänien spontan entstandenen Musikstücken, wie Le Pingouin, L’amoureuse, Loirenacht und Ruga, Ruga, die Herzen der Zuhörer und zog sie auch mit vorwärtstreibende Kontrabasslinien, virtuosen Soli und trommelnden Tönen in seinen Bann. Dr. Frank Zinkant lies als brillanter Rhythmusgitarrist sowohl als Solist, als auch gemeinsam mit Gerd Rentschler an der Gipsygitarre die Atmosphäre der Jazzclubs des linken Seineufers in Paris der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts aufleben. Dieses beschwingende Gefühl, gepaart mit Energie und Kraft verkörperte Bille Klingspor mit ihrem Gesang. Sie schien, wie das ganze Ensemble, schwerelos zu schweben und erfreute die Besucher mit ihrer klaren Stimme voll tiefer Melancholie bis hin zu ansteckender Lebensfreude, die einige Besucher zu einem Tanz im Dreivierteltakt einer Valsemusette animierte.

 

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Die Freude am Musizieren der Gruppe Nid de Poule, v. l. nach rechts Jürgen Dorn, Kontrabass, Dr. Frank Zinkat, Gitarre, Bille Klingspor, Gesang, Gerd Rentschler, Gitarre und Almut Schwab, Akkordeon und Querflöte, war beim Auftritt in der ehem. Synagoge Niederzissen zu spüren und begeisterte die Zuhörer. Foto Kultur- und Heimatverein.

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