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Viel Lob für den Synagogenverein

Jahreshauptversammlung Beeindruckende Bilanz des jungen Vereins – Ausstellung soll wachsen

Hans-Willi Kempenich

Niederzissen.Es läuft hervorragend beim „Verein zur Förderung des Kulturgutes ehemalige Synagoge Niederzissen“. Genau drei Jahre nach ihrer Gründung kann die Hilfseinrichtung schon eine imposante Schaffensbilanz vorweisen. Bisheriger Höhepunkt der Aktivitäten ist die Einrichtung einer ständigen Ausstellung zum früheren jüdischen Leben in Niederzissen, die im Herbst im Beisein hochrangiger Gäste eröffnet wurde.

Die Kosten für das Museum in Höhe von 54 000 Euro wurden vom Förderverein aufgebracht, der zuvor auch schon 17 000 Euro zur Gestaltung der Außenanlagen beigesteuert hatte. Kein Wunder, dass die Mitglieder dem gesamten Vorstand das Vertrauen ausgesprochen und das vierköpfige Führungsteam für drei Jahre wiederwählt haben.

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Gut lachen haben Kuratorium und Vorstand des Fördervereins, denn die Arbeit funktioniert bestens: Elmar Schmitz (von links), Reinhard Wolff, Gisela Reichrath, Anne Wagner, Norbert Wagner, Johannes Bell und Marcel Hürter. Foto: Hans-Willi Kempenich

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Zu Besuch in der ehemaligen Synagoge Niederzissen

Junge Union Brohltal und Detlef Odenkirchen: „Sichtbares Symbol gegen das Vergessen“

Die Junge Union Brohltal besuchte zusammen mit dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Detlef Odenkirchen die Erinnerungs- und Begegnungsstätte sowie das jüdische Museum in der ehemaligen Synagoge in Niederzissen. Hierbei gewährte der Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, Einblicke in die Geschichte der Juden in Niederzissen.

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Die Junge Union Brohltal gemeinsam mit Detlef Odenkirchen und Richard Keuler in der ehemaligen Synagoge Niederzissen. Foto: JU-Brohltal

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Konzert der Extraklasse mit Villa Musica in Niederzissen

Francesca Dego und Alexander Hülshoff brillierten in Synagoge

Niederzissen. Bis auf den letzten Platz besetzt war die ehemalige Synagoge Niederzissen beim Konzert der rheinland-pfälzischen Musikstiftung Villa Musica in Kooperation mit dem örtlichen Kulturverein. Im Rahmen der Konzertreihe „Musik in der Synagoge“ gastierten zwei Streicher der Weltklasse zum ersten Mal in Niederzissen mit einem bewegenden, nachdenklichen und gleichermaßen mitreißenden Konzert. Sie präsentierten Soli und Duos von Johann Sebastian Bach, Erwin Schulhoff und Maurice Ravel.

Nach einleitenden Worten des Vereinsvorsitzenden Richard Keuler zur Konzertreihe Musik in Synagogen, der Stiftung und den beiden Interpreten, begann Alexander Hülshoff, Professor an der Folkwang Universität in Essen und künstlerischer Leiter der Villa Musica Rheinland-Pfalz mit der Cellosuite Nr. 2 d-Moll von Johann Sebastian Bach. Dieses Werk gilt heute, im Gegensatz zur Entstehungszeit, mit den fünf weiteren Cellosuiten zu den Höhepunkten der Kammermusik Bachs.

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Geschichtsstunde der anderen Art erlebt

Historie Der evangelische Pfarrer Holger Banse berichtete vor Schülern vom Leben einer Auschwitz-Überlebenden

Hans-Willi Kempenich

Niederzissen. Für 40 Neunt- und Zehntklässler der Realschule plus in Niederzissen war es eine Geschichtsstunde, die haften bleiben wird – wegen des besonderen äußeren Rahmens und eines Themas, das immer noch erschüttert, gerade deshalb aber nicht in Vergessenheit geraten darf: Holger Banse, evangelischer Pfarrer aus Adenau, las für die Schüler in der ehemaligen Synagoge aus seinem Buch „Mein Leben nach Auschwitz. Erinnerungen von Rachel Grünebaum“.

Die Biografie enthält die Lebenserinnerungen der Jüdin Rachel Grünebaum – aber nicht nur die Jahre ihres Aufenthaltes in Auschwitz, ihre Zwangsarbeit in einer Raffinerie in Gelsenkirchen und bei Krupp in Essen sowie die Zeit im Todeslager Bergen-Belsen. Banse hat die Lebenserinnerungen ergänzt durch geografische, historische und religiöse Gedanken. So beschreibt das Buch ein jüdisches Leben in sehr vielen Aspekten und richtet sich, wie es der Wunsch von Rachel Grünebaum war, vornehmlich an jugendliche Leser. Gabriele Grünebaum, die Tochter Rachels, hat aus Familienalben und Archiven die Fotos beigesteuert.

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Eine besondere Geschichtsstunde erlebten zwei Klassen der Realschule plus, als Pfarrer Holger Banse aus seinem Buch über die Lebensgeschichte von Rachel Grünebaum las. Foto: Hans-Willi Kempenich

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