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Amerikanischer und Latinjazz vom Feinsten

Duo Sound’s and Groove’s begeisterten in Synagoge Niederzissen

Niederzissen. Swingender amerikanischer Jazz und brasilianisch inspirierter Latinjazz erklang erstmalig in der ehemaligen Synagoge und zog die begeisterten, im Rhythmus wippend Zuhörer in seinen Bann. Sie erlebten ein weiteres Highlight im musikalischen Angebot des Kultur- und Heimatvereins.

Das deutsch-belgische Duo „Sound’s and Groove’s“ mit Michael Kotzian am Klavier und Hilde Vanhove, Gesang, verstand es hervorragend, ohne die sonst übliche Begleitung eines Kontrabasses, die teils bekannten Melodien in einer für die Zuhörer neuen Form des Jazz zu interpretieren.

sounds and grooves

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Niederzissen hat jetzt ein jüdisches Museum

Religion Dauerausstellung mit Genisa-Funden vom Dachboden der ehemaligen Synagoge

Hans-Willi Kempenich

Niederzissen.Die Genisa-Funde vom Dachboden der ehemaligen Synagoge bilden das Herzstück einer Dauerausstellung, die jetzt in dem zu einer Erinnerungs- und Begegnungsstätte ausgebauten früheren jüdischen Gotteshaus im Beisein hochrangiger Gäste, darunter auch die heimischen Bundes- und Landtagsabgeordneten, eröffnet wurde. Die herausragende Bedeutung der Hinterlassenschaften aus dem Leben der jüdischen Gemeinde im Brohltal und des neuen Museums unterstrich Staatssekretär Walter Schumacher vom rheinland-pfälzischen Kultusministerium in seinem Grußwort: „Sie haben Niederzissen in der ganzen Welt bekannt gemacht.“

Dass dies sowohl für die Qualität als auch für die Quantität der Genisa gilt, bestätigten Manja Altenburg und Dr. Esther Graf von der Agentur für jüdische Kultur in Heidelberg, die für die Gestaltung der Ausstellung verantwortlich zeichnen. Während es andernorts bei der Einrichtung eines Museums häufig an Ausstellungsstücken mangele, sei das in Niederzissen völlig anders: „Wir haben es hier mit einem schier unermesslichen Fundus zu tun.“ Staatssekretär Schumacher lobte „die gute Entscheidung des Niederzissener Gemeinderats beim Kauf des Gebäudes. Sie haben Ernst gemacht mit Ihrer historischen Verpflichtung.“

eröffnung museum

Anne Wagner vom Förderverein und Richard Keuler halten die Schenkungsurkunde im Beisein von (von links) Norbert Wagner, Horst Gies, Gitta Connemann, Reinhard Wolf, (Förderverein), Gisela Reichrath (Kultur- und Heimatverein), Walter Schumacher und Abraham Lehrer. Foto: H.-W. Kempenich

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Lieder von Wehmut und Lebensfreude

Duo Tangoyim begeistert in ehem. Synagoge Niederzissen

Niederzissen. Von „Yurop“ nach „Amerike“, so bezeichnete das Duo Stefanie Hölzle und Daniel Marsch ihre musikalische Klezmerreise durch Osteuropa bis hin zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Mit dieser musikalischen Zeitreise erlebten die begeisterten Zuhörer vor ausverkauftem Haus ein weiteres Highlight im musikalischen Angebot des Kultur- und Heimatvereins.

Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und Gesang interpretierten die beiden Hückeswagener Künstler jiddische Lieder und jiddische Tangos in einer wunderbaren Mischung mit Walzern, ungarischem Czardas und Roma-Liedern aus Osteuropa. Tatsächlich bot der Abend den Zuhörern mehr als den stets mitreißenden Klezmer mit Klarinette, Geige und Akkordeon. Neben ukrainischen Hochzeitstänzen und schwebenden Rabbinern erklang immer wieder der jiddische Tango. Daniel Marsch sang mit seiner angenehm rauchigen Stimme von „Liebe, gepaart mit viel Eifersucht und noch mehr Alkohol“, aber auch von der „grine kuzine“ (Cousine), der Amerika kein Glück gebracht hat. Stefanie Hölzle verfeinerte mit Geige und Bratsche den rauhen Ton und umspielte kraftvoll den voluminösen Klang seiner Stimme und seines Akkordeons.

duo tangoyim

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Magische Welt der Klänge und Rhythmen

Ariana Burstein und Roberto Legnani in ehem. Synagoge Niederzissen

Niederzissen. Mit dem Duo Ariana Burstein und Roberto Legnani erlebten jetzt die Zuhörer in der ehemaligen Synagoge Nierderzissen ein weiteres Highlight im musikalischen Angebot des Kultur- und Heimatvereins Niederzissen.

Mit Cello und Gitarre begeisterten die beiden Künstler im Rahmen ihrer 43 Konzerte umfassenden Deutschlandtournee jetzt in Niederzissen mit teils melancholischen-klassischen Rhythmen, wie dem „Adagio“ von Tomaso Albinoni, mit Gipsy Swing zur Erinnerung an Django Reinhardt, ethnologischen Einflüssen inspirierter Musik, eigenen Kompositionen Legnanis bis hin zu einer Hommage an Nelson Mandela mit dem Stück „ Madiba“. Die „magische Welt der Klänge“ steigerte sich gegen Ende des Konzertes mit andalusischer Musik zur Erinnerung an den in diesem Jahr verstorbenen Flamenco-Großmeister Paco de Lucìa.

burstein

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