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175 Jahre Synagoge Niederzissen

Jubiläumsfeier mit The Klezmer Tunes eröffnet

Niederzissen. Am Vorabend der offiziellen Jubiläumsfeier hatte der Niederzissener Kultur- und Heimatverein zu einem Klezmerkonzert der Extraklasse eingeladen. Die Mitglieder der Kölner Gruppe The Klezmer Tunes Dimitri Schenker, Klarinette, Igor Mazritsky, Violine, und Peter Kowal, Gitarre, zeigten ihr Können als Vollblutmusiker, die die eingängigen Melodien aus der unendlichen Fundgrube der jüdischen Klezmermusik auf ihre spezielle Weise verarbeiten. Das einzigartige Klangbild des Ensembles war auch an diesen Abend durch so unterschiedliche Einflüsse wie Jazz, Funk, Gypsy, Bossa Nova, Tango und Rock’n’Roll geprägt.

Die Musiker nahmen die Besucher, darunter zahlreiche Nachfahren ehemaliger Niederzissener und Burgbrohler Juden, mit auf eine musikalische Reise von der Einweihung der ersten Straßenbahn in Odessa über ganz Osteuropa, den Balkan bis nach Süd- und Nordamerika. Da schwang viel Glen Miller Sound und argentinischer Tango mit.

klezmer tunes

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EifelFolk als Botschafter der Eifel

Musikergruppe gastierte in ehem. Synagoge

Niederzissen. „Wer EifelFolk nicht kennt, kennt die Eifel nicht“, so bedankte sich Richard Keuler, Vorsitzender des Kultur-. und Heimatvereins, bei Elke und Mike Marciniak sowie Helmar Hoffmann für das tolle Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen. Die Abwandlung des lateinischen Spruches „Quis Daunum ignorat, Eifliam nescit“. „Wer Daun nicht kennt, kennt die Eifel nicht“, gefiel auch den begeisterten Zuhörern des ausverkauften Konzertes.

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Die Musiker von EifelFolk, Helmar Hoffmann, Mike Marciniak und Elke Marciniak, beim Schlussapplaus ihres Konzertes in der ehem. Synagoge.

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Romantische Reise durch keltische Landschaften

Musik Georg Kaiser begeistert mit eigenen Werken

Niederzissen. Mit Georg Kaiser aus Monschau/Eifel erlebten jetzt über 60 Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten ehemaligen Synagoge Niederzissen einen weiteren Höhepunkt im Konzertreigen desrührigen Kultur- und Heimatvereins.

kaiser 2016

Mit eigenen Texten und Kompositionen im Stil des Irish Folk, untermalt mit launigen Worten, schickte Georg Kaiser die Zuhörer bei seinem zweiten Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen auf eine romantische Reise durch keltische Landschaften.

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Verein für Geschichte Pulheim in Niederzissen

Ehem. Synagoge und jüdisches Museum besichtigt

Niederzissen. Angeregt durch eine Besichtigung beim Tag des offenen Denkmals vor Jahren besuchten jetzt 38 Mitglieder des Vereins für Geschichte Pulheim unter Leitung von Günter Tücks die ehemalige Synagoge Niederzissen. Die besonders an den geschichtlichen und denkmalpflegerischen Fragen interessierten Besucher waren erstaunt über die nur gut einjährige Bauzeit zur Sanierung des über 70 Jahre als Schmiede genutzten Synagogengebäudes, das heute wieder nach altem Vorbild neu erstrahlt. Nach den Ausführungen des Vorsitzenden des Niederzissener Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, zur Geschichte der einst großen jüdischen Gemeinde Niederzissens, besichtigte die Gruppe das jüdische Museum im ehem. Werkstattanbau. Anhand der im Mittelpunkt der Ausstellung „Tagein Tagaus“ stehenden Niederzissener Genisafunde wird das vergangene jüdische Leben mit seinem typischen Lokalkolorit erzählt. Die Genisa-Objekte befinden sich dabei in allen sechs Themeneinheiten der Ausstellung. Mit dem Hinweis auf die im ehem. Synagogenraum stattfinden kulturellen Veranstaltungen, wie das nächste Konzert „Celtic by the grace of god“ mit Georg Kaiser am Samstag, 09. Juli 2016, um 19:00 Uhr verabschiedeten Richard Keuler und Vorstandsmitglied Gisela Reichrath die Besuchergruppe.

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Vor der ehem. Synagoge begrüßte Richard Keuler (im Hintergrund an der Eingangstüre) die Besuchergruppe des Vereins für Geschichte Pulheim.

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