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EifelFolk als Botschafter der Eifel

Musikergruppe gastierte in ehem. Synagoge

Niederzissen. „Wer EifelFolk nicht kennt, kennt die Eifel nicht“, so bedankte sich Richard Keuler, Vorsitzender des Kultur-. und Heimatvereins, bei Elke und Mike Marciniak sowie Helmar Hoffmann für das tolle Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen. Die Abwandlung des lateinischen Spruches „Quis Daunum ignorat, Eifliam nescit“. „Wer Daun nicht kennt, kennt die Eifel nicht“, gefiel auch den begeisterten Zuhörern des ausverkauften Konzertes.

eifelfolk

Die Musiker von EifelFolk, Helmar Hoffmann, Mike Marciniak und Elke Marciniak, beim Schlussapplaus ihres Konzertes in der ehem. Synagoge.

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Romantische Reise durch keltische Landschaften

Musik Georg Kaiser begeistert mit eigenen Werken

Niederzissen. Mit Georg Kaiser aus Monschau/Eifel erlebten jetzt über 60 Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten ehemaligen Synagoge Niederzissen einen weiteren Höhepunkt im Konzertreigen desrührigen Kultur- und Heimatvereins.

kaiser 2016

Mit eigenen Texten und Kompositionen im Stil des Irish Folk, untermalt mit launigen Worten, schickte Georg Kaiser die Zuhörer bei seinem zweiten Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen auf eine romantische Reise durch keltische Landschaften.

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Verein für Geschichte Pulheim in Niederzissen

Ehem. Synagoge und jüdisches Museum besichtigt

Niederzissen. Angeregt durch eine Besichtigung beim Tag des offenen Denkmals vor Jahren besuchten jetzt 38 Mitglieder des Vereins für Geschichte Pulheim unter Leitung von Günter Tücks die ehemalige Synagoge Niederzissen. Die besonders an den geschichtlichen und denkmalpflegerischen Fragen interessierten Besucher waren erstaunt über die nur gut einjährige Bauzeit zur Sanierung des über 70 Jahre als Schmiede genutzten Synagogengebäudes, das heute wieder nach altem Vorbild neu erstrahlt. Nach den Ausführungen des Vorsitzenden des Niederzissener Kultur- und Heimatvereins, Richard Keuler, zur Geschichte der einst großen jüdischen Gemeinde Niederzissens, besichtigte die Gruppe das jüdische Museum im ehem. Werkstattanbau. Anhand der im Mittelpunkt der Ausstellung „Tagein Tagaus“ stehenden Niederzissener Genisafunde wird das vergangene jüdische Leben mit seinem typischen Lokalkolorit erzählt. Die Genisa-Objekte befinden sich dabei in allen sechs Themeneinheiten der Ausstellung. Mit dem Hinweis auf die im ehem. Synagogenraum stattfinden kulturellen Veranstaltungen, wie das nächste Konzert „Celtic by the grace of god“ mit Georg Kaiser am Samstag, 09. Juli 2016, um 19:00 Uhr verabschiedeten Richard Keuler und Vorstandsmitglied Gisela Reichrath die Besuchergruppe.

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Vor der ehem. Synagoge begrüßte Richard Keuler (im Hintergrund an der Eingangstüre) die Besuchergruppe des Vereins für Geschichte Pulheim.

Genussstunden brasilianischer Bossa Nova Musik

Musik Duo littleBOSSA in ehem. Synagoge Niederzissen

Niederzissen. Einen weiteren Höhepunkt im breit gefächerten Angebot des Niederzissener Kultur- und Heimatvereins erlebten die Zuhörer mit einem eindrucksvollen Bossa Nova Konzert in der ehemaligen Synagoge Niederzissen. Das aus Köln kommende Duo „littleBOSSA“ mit der Sängerin Rosa Enciso und dem Gitarristen Peter Heinschick verzauberten die Besucher mit der ursprünglichen Bossa Nova Musik, die als „neue Welle“ in den späten 1950 Jahren in Brasilien entstand und dort ihren Höhepunkt Ende der 1960 Jahre hatte.

Einfühlsam erläuterten die beiden Künstler die Entstehung der einzelnen Werke mit Geschichten über die Komponisten und Texter, um dann mit ihrem unverwechselbaren Stil die Lieder neu zu interpretieren. So steht wie kein anderer Antônio Carlos „Tom“ Jobim für den seinerzeit neuen Stil, der sich aus der entschleunigten Samba und Cool Jazz entwickelte. So war „A felicidade“ mit dem Text von Vinícius des Moraes gewissermaßen der Beginn einer neuen Musikrichtung. Beide hatten sich 1956 in einer Bar kennengelernt und im Verlauf ihres Musikerlebens viele unvergleichbare Werke geschaffen. Dabei standen die gesellschaftlichen Gegensätze Brasiliens, die Schönheit der Ipanema Rios und der Armenviertel der Favelas im Fokus der Musik, wie „Ele e carioca“, die Geschichte einer Frau, die nach Carioca kommt. Ein weiterer großer Bossa Nova Komponist war João Gilberto, dessen Rhythmusübungen „Bim Bom“ von 1958 die beiden Künstler eindrucksvoll vortrugen. Immer wieder erschienen Seitenhiebe auf die Samba, wie im Stück „O pato“ von de Moraes und Toquinho, indem es heißt, die Frauen würden beim Samba so tanzen, wie die Enten mit dem Hintern wackeln. Mit ihrer facettenreichen Stimme sang Rosa Enciso sich schnell in die Herzen der Zuhörer und mit dem einfühlsamen Gitarrenspiel von Peter Heinschick erklang die brasilianische Seele der Musik über Traurigkeit und Freude, gepaart mit der Akzeptanz des Lebens, so wie es ist. Dies erklang besonders im Stück „Tin Tin por Tin Tin“ von Barbosa und Jacques über zwei Menschen, die sich trennen und darüber weder weinen noch sich freuen können.

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Das Duo littleBOSSA mit Peter Heinsick und Rosa Enciso bei ihrem Konzert in der ehem. Synagoge Niederzissen.

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